Zement- und Betonkühlung mit tiefkalten Flüssiggasen
Mit den Kühllösungen von Messer Austria bringen Sie Ihren Frischbeton zuverlässig auf die Temperatur, die Ihr Bauvorhaben verlangt – unabhängig von Außentemperatur und Auslastung. Grundlage dafür sind tiefkalte Flüssiggase, die den Ausgangsstoffen sehr schnell und punktgenau Wärme entziehen. So erreichen Sie Beton im empfohlenen Fenster von rund 22 bis 30 Grad Celsius,[1.1] der sich sauber verarbeiten lässt und die geforderte Festigkeit sicherstellt.
Der Nutzen des Verfahrens liegt in der vermiedenen Rissentwicklung: Ohne gezielte Kühlung setzt die Reaktion von Zement und Wasser große Wärmemengen frei, aus denen thermische Spannungen und Risse entstehen. Solche Risse schwächen Tragfähigkeit und Lebensdauer eines Bauwerks dauerhaft. Eine abgestimmte Kühlstrategie lässt es erst gar nicht so weit kommen. Die passende Kältemenge stimmen unsere Experten gemeinsam mit Ihnen auf Rezeptur, Stundenleistung und Bedingungen vor Ort ab.
Sie benötigen planbare Temperaturwerte für Ihr bauliches Vorhaben?Sprechen Sie mit uns – gemeinsam bewerten wir Ihre Ausgangssituation und finden das passende Kühlverfahren.
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Verfahren und Anwendungsbereiche
Für jedes Projekt lässt sich ein Kühlkonzept finden, das technisch passt und wirtschaftlich aufgeht. Entscheidend sind unter anderem die eingesetzte Zementart, das Mischungsverhältnis, die zu erwartenden Außentemperaturen, die Abmessungen der Bauteile und eventuelle Zusatzmittel. Wo es sinnvoll ist, können Sie auch mehrere Techniken kombinieren. Diese Verfahren stehen Ihnen mit Messer Austria offen:
- Zementkühlung im Silo (Cryoment Flow): Sie kühlen den angelieferten Zement bereits beim Einlagern in das Silo herunter und senken damit die spätere Frischbetontemperatur um rund 5 Grad Celsius. Über das Mischen von warmem und gekühltem Zement steuern Sie zusätzlich fein nach.
- Bedarfsgerechte Zementkühlung (Cryoment InTime): Hier wird der Zement unmittelbar vor der Dosierung in einem Wirbelverfahren auf minus 190 Grad Celsius gekühlt und ohne Zwischenlagerung direkt zur Waage geführt. Weil die Kälte nur bei tatsächlichem Bedarf entsteht, arbeiten Sie ohne nennenswerte Verluste.
- Lanzenkühlung: Über eine Sprühlanze gelangt flüssiger Stickstoff direkt in den Fahrmischer. Damit temperieren Sie kleinere bis mittlere Betonmengen unmittelbar vor dem Einbau. Da die schlagartige Kältezufuhr die Betonzusammensetzung verändern kann, empfehlen wir dieses Verfahren gezielt für Sonderfälle.
Bei mittleren bis großen Betonmengen, hohen Außentemperaturen und hohen Stundenleistungen fahren Sie mit den Cryoment-Methoden am besten. Typische Branchen, in denen Lösungen von Messer Austria zum Einsatz kommen, sind:
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| Zementindustrie | Transportbetonindustrie | Betonfertigteilindustrie | Hoch- und Tiefbau |
Ihr Bedarf ist hier nicht abgebildet?Mit Messer Austria lassen sich Kühlkonzepte auch für Sonderfälle und ungewöhnliche Rahmenbedingungen entwickeln. Beschreiben Sie uns Ihr Projekt – wir bewerten die Machbarkeit und stimmen das Verfahren darauf ab.
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Alle Vorteile auf einen Blick
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Rissfreie Bauteile durch kontrollierte WärmeentwicklungEine ausreichend abgesenkte Frischbetontemperatur begrenzt die Wärmeentwicklung im Bauteil. Thermisch bedingte Risse, die Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit beeinträchtigen würden, entstehen erst gar nicht. Das erspart Nacharbeiten, Reklamationen und Diskussionen mit dem Bauherrn. |
Nachweisbare Einhaltung der TemperaturvorgabenFür die Verarbeitung von Frischbeton gelten klare Vorgaben. Eine gesteuerte Zement- und Betonkühlung unterstützt Sie dabei, das vorgeschriebene Temperaturfenster auch bei sommerlicher Hitze zu erreichen. Gegenüber Auftraggebern und Prüfstellen stehen damit belastbare Werte zur Verfügung. |
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Hohe Ausnutzung der eingesetzten KälteenergieBei der Zementkühlung im Silo gelangen mehr als 98 Prozent der zugeführten Kälte ins Material. Das InTime-Verfahren kühlt ausschließlich bei tatsächlichem Bedarf und vermeidet Verluste durch Zwischenlagerung. Beides wirkt sich unmittelbar auf die laufenden Betriebskosten aus. |
Volle Produktionsleistung auch an HitzetagenTiefkalte Gase bringen große Kältemengen in kurzer Zeit ein und kühlen die Ausgangsstoffe punktgenau vor dem Mischvorgang. So bleiben hohe Stundenleistungen ohne Wartezeiten im Werk möglich. Termine auf der Baustelle bleiben planbar. |
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Einfache Installation in bestehende AnlagenDie Zementkühlung lässt sich in vorhandene Zementsilos integrieren. Sie brauchen also keine neu konzipierte Anlage, um Ihren Zement vor der Verarbeitung herunterzukühlen. Unsere Experten prüfen dafür im Vorfeld die verfahrenstechnischen Rahmenbedingungen und stimmen die Einbindung mit Ihnen ab. |
Unsere Kunden
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Österreichs erfahrener Partner für Zement- und Betonkühlung
Von der ersten Bewertung bis zum laufenden Betrieb haben Sie mit Messer Austria einen Partner an Ihrer Seite, der Betonhersteller und Bauunternehmen seit Langem begleitet. Unsere Spezialisten prüfen mit Ihnen Rezeptur, Anlagentechnik und klimatische Bedingungen und leiten daraus die passende Kombination aus Kühlverfahren ab. Transportwege, Pumpstrecken und Sicherheitsreserven fließen von Anfang an in die Planung ein.
Sie erhalten dabei mehr als die Technik: Auslegung der Kältemenge, Einbindung in Ihre Silos oder Ihr Mischwerk, Schulung Ihres Personals und eine planbare Gasversorgung über unser österreichweites Netz kommen aus einer Hand. So sichern Sie sich die geforderte Festigkeit, Haltbarkeit und Verarbeitbarkeit – und schützen sich vor teuren Bauschäden.
Temperiert, normkonform und termintreu betonieren – mit Lösungen von Messer Austria.Schildern Sie uns Ihr Bauvorhaben oder Ihre Werkssituation. Sie erhalten von uns eine unverbindliche Einschätzung zur passenden Kühlstrategie.
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