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Verbundstofftrennung

Prozessbeschreibung

Verbundstoffe wie zum Beispiel faser- oder metallverstärkte Thermoplaste, galvanisierte Kunststoffteile, wie sanitäre Einrichtungen oder Altreifen, lassen sich durch die kryogene Mahltechnik mit relativ geringem Energieaufwand in ihre Bestandteile zerlegen oder von Begleitstoffen befreien. Grundlage dieser kältetechnischen Verfahren sind die unterschiedlichen Längenausdehnungskoeffizienten und die Versprödungsfähigkeit der verschiedenen Materialien.

Gaseanwendung

Grundlage dieses kältetechnischen Verfahrens, das den jeweiligen Anforderungen und Materialeigenschaften angepasst werden muss, sind die unterschiedlichen Längenausdehnungskoeffizienten und die Versprödungsfähigkeit der Materialien. So schrumpft bei Abkühlung z.B. Gummi 7,5-mal mehr als Eisen (siehe Diagramm unten). Durch eine anschließende Schlagbeanspruchung kann der Materialverbund getrennt werden.

 

 

Die Ziele der kryogenen Verbundstofftrennung sind

  • ein hoher Trenngrad der Verbundstoffe, denn ein sauberer Einzelwerkstoff hat einen höheren Marktwert
  • eine hohe Durchsatzleistung, um geringe Produktionskosten zu erlangen
  • thermische Schäden der Mahlprodukte zu vermeiden
  • die Gefahr von Staubexplosionen und Bränden währen der Mahlung zu verhindern

Messer-Lösung

Die Messer Gruppe betreibt ein hochspezialisiertes Versuchstechnikum, das die Möglichkeit bietet, von Verfahrensentwicklungen zu profitieren, Produktionskosten abzuschätzen oder Musterchargen herzustellen. Hier können Trennversuche unter Einsatz von flüssigem Stickstoff getestet werden. Alle relevanten Parameter, wie Trenngrad, Strom- und Stickstoffbedarf sowie Durchsatzleistung werden gemessen, ausgewertet und dem Kunden zur Verfügung gestellt.

Auch bereits bestehende Mühlen beim Kunden lassen sich optimieren. Für die Durchführung von Versuchen auf diesen Anlagen vor Ort können Granulatkühler, Stickstoffregelarmaturen und die Temperatursteuerung gestellt werden.