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Oliver Dietrich

Application Technology

Manager Application Technology Industry

+49 2151 7811-226

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oliver.dietrich@messergroup.com

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Feinmahlen mit kryogener Mahltechnik

Feine Pulver - große Wirkung

Durch die Kaltmahltechnik werden die Produktionskosten gesenkt - bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktqualität.

Beim Kaltmahlen werden die zu mahlenden Stoffe mit tiefkaltem flüssigem Stickstoff oder Kohlendioxid abgekühlt und versprödet. Insbesondere verhindert das Kühlen des Mahlvorgangs mit kryogenen Gasen bei wärmeempfindlichen Stoffen einen Temperaturanstieg, der durch die Umsetzung der elektrischen Energie der Mühlenmotoren entsteht. Dadurch wird ein Verschmelzen und Verkleben des Mahlguts ausgeschlossen.

Mit der richtigen Mahltechnik lassen sich dadurch nun auch bei zähen und elastischen Produkten wie Thermoplaste und Elastomere feinere und qualitative Produkte bei deutlich höheren Durchsatzleistungen als mit klassischen Mahlprozessen herstellen. Werkstoffe mit einem geringen Erweichungspunkt (Schmelzkleber, Bitumen …) bleiben gleichmäßig gut mahlbar. Bei Gewürzen gehen durch die hohen Mahltemperaturen Duft- und Geschmackstoffe verloren. Durch eine Mühlenkühlung werden die Produkte schonend gemahlen. Dadurch bleibt ein deutlich höherer Anteil der ätherischen Öle erhalten. Bei anderen Lebensmitteln bleiben Vitamine und Eiweiße erhalten.

Produkte mit einem hohen Öl- oder Fettanteil (Muskatnuss, Ölsaat, Fleischmehl …) können die Mahlwerkzeuge und den Mahlraum innerhalb kurzer Zeit zusetzen. Durch die Kühlung mit kryogenen Gasen bleibt das Produkt rieselfähig und verlässt die Mühle ohne sie zu verkleben.

Das heißt durch die Kaltmahltechnik werden die Produktionskosten gesenkt bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktqualität.

Kryotechnische Verbundstofftrennung

Aufgrund der unterschiedlichen Längenausdehnungskoeffizienten und der Versprödungsfähigkeit der verschiedenen Materialien lassen sich durch die kryogene Mahltechnik Verbundstoffe (faserverstärkte Thermoplaste, galvanisierte Kunststoffteile, Altreifen …) in ihre Bestandteile zerlegen oder von Begleitstoffen befreien.

Inertisierung von Mahlanlagen

Stickstoff oder Kohlendioxid stellen durch die Verdrängung von Sauerstoff eine inerte Atmosphäre her, die Brände und Explosionen sicher verhütet. Das Mahlen von brennbaren und staubexplosionsgefährdeten Produkten wird somit bedeutend sicherer.

Gerne bieten wir Ihnen Hintergrundinformation, Eckdaten und Lieferquellen für Mühlen, Ersatzteile und Produkt zu dem Thema "Kryogenes Mahlen". Bei Interesse können Sie in direkten Kontakt zu unseren Spezialisten treten und evtl. Versuche für Ihr Produkt vereinbaren.

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Kryogene Lösungen aus einer Hand

Die Messer Gruppe bietet Ihnen bei Bedarf Komplettlösungen aus einer Hand:

Optimierung der Betriebsparameter für Ihre Mühlenanlage, Beratung beim Kauf des richtigen Mühlentyps und die evtl. Lieferung von Kaltmahlequipment wie Wirbelschneckenkühler und Regelventileinheiten, Bereitstellung der Tankanlage für die Lieferung von kryogenen Gasen, Liefervertrag, Inbetriebnahme und Betreuung der Anlage sowie Ersatzteillieferung.

Darüber hinaus entwickelt und betreut Messer maßgeschneiderte kryogene Zerkleinerungsprozesse zur Herstellung feiner Pulver (< 500 µm), wie z.B. Anlagen zur  Gummifeinmehlherstellung, Schmelzkleberherstellung, Pulverherstellung aus Thermoplasten, Weich-PVC Recycling, Gewürzmühlen, Ölsaatmahlung, Mühleninertisierung und viele weitere Spezialentwicklungen.

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Beratung und Mahlversuche

Mahlmusterherstellung und Ergebnisinterpretation

Die Messer Gruppe betreibt ein hochspezialisiertes Versuchstechnikum, das Ihnen die Möglichkeit bietet, von Verfahrensentwicklungen zu profitieren, Produktionskosten abzuschätzen oder Musterchargen herzustellen. Ein Beispiel dafür sind qualifizierte Mustermahlungen unter Einsatz von flüssigem Stickstoff. Alle Mahlparameter, wie Durchsatzleistung, Strom- und Stickstoffbedarf sowie die Korngrößenverteilung werden gemessen, ausgewertet und dem Kunden zur Verfügung gestellt.

Der gesamte Anlagenaufbau dient als Referenz, da er einer Produktionsanlage entspricht. Die hier erzielten Ergebnisse sind auch gerade deswegen besonders interessant, weil sie sich auf großtechnische Produktionen übertragen lassen. Dies ermöglicht neben der reinen Mahlmusterherstellung eine Abschätzung der Herstellungskosten unter Produktionsbedingungen sowie einen Vergleich zu anderen Mahlverfahren.

Auch bereits bestehende Mühlen lassen sich beim Kunden optimieren.

Für die Durchführung von Versuchen vor Ort können Granulatkühler, Stickstoffregelarmaturen und die Temperatursteuerung gestellt werden.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch und evtl. Werkstoffversuche in unsere Versuchanlage. Rufen Sie direkt an oder füllen Sie das Kontaktformular aus.