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Direktreduktionsverfahren

Prozessbeschreibung

Neben dem Hochofenprozess, bei dem flüssiges Roheisen direkt erzeugt wird, kommen auch Direktreduktionsverfahren zum Einsatz, bei denen eine Reduktion des Eisenerzes zu Eisenschwamm erfolgt.

Die Direktreduktion findet in einem Schachtofen statt, der mit Stückerzen und Pellets von oben gefüllt wird. Die Abtrennung von Sauerstoff aus den Eisenerzen erfolgt mit einem Reduktionsgas (Kohlenmonoxid- und Wasserstoffgase), das von unten nach oben strömt. Im Gegensatz zum Hochofenprozess erfolgt die Reduktion von Eisenerz bei Temperaturen von 700 bis maximal 1000°C. Bei diesem Verfahren wird kein flüssiges Roheisen erzeugt, da die Eisenerze nicht aufgeschmolzen werden. Aus dem Eisenerz wird lediglich der Sauerstoff abgetrennt. Das Endprodukt wird als Eisenschwamm bezeichnet, der bis zu 85% aus Reineisen besteht. Der Eisenschwamm wird im unteren Teil des Schachtofens gekühlt, um eine spätere starke Wiederoxidation an der Luft zu vermeiden. Die stückförmigen Eisenschwämme werden anschließend - meist in einem Elektrolichtbogenofen - zu flüssigem Roheisen verhüttet.

Gase-Anwendung

- Sauerstoffanreicherung

Das Reduktionsgas ist ein Gemisch aus Erdgas und Prozessgas, mit Sauerstoff angereichert

Messer-Lösung

Neben den zum Verfahren benötigten Gasen bietet Messer unter den Markennamen Oxipyr und Oxijet eine Vielzahl unterschiedlicher Ausrüstungsgegenstände zur Optimierung Ihres Prozesses an. Bei Direktreduktionsverfahren bietet Messer die komplette Mess- und Regeltechnik für Gase.