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Recycling von Abfallschwefelsäure

Prozessbeschreibung

Organisch belastete Säuren sind wieder nutzbar, wenn sich die Verunreinigungen mit Wasser verdampfen oder durch Oxidation zerstören lassen. Abfallsäuren mit hohen Anteilen an nicht flüchtigen organischen Verunreinigungen können nur durch eine thermische Spaltung aufbereitet werden. Die Aufarbeitungskosten einer thermischen Spaltanlage werden durch den Prozessgasvolumenstrom sowie dessen Schwefeldioxidkonzentration bestimmt.

Messer-Lösung

Beim Einsatz von Sauerstoff als Oxidationsmedium wird der Stickstoffballast der Luft erheblich gemindert und durch schwefeldioxidhaltiges Prozessgas ersetzt, wodurch die Schwefelsäureproduktion erheblich gesteigert werden kann.

Vorteile:

  • Leistungssteigerung (Debottlenecking) bestehender Anlagen
  • Reduzierte Wärmeverluste
  • Rauchgaskonditionierung
  • Umsatz- und Ertragsteigerung
  • Niedrigere Energiekosten
  • Verbesserte Produktqualität

 

 

mit O2

ohne O2

Tabelle: Abfallschwefelsäureprozess ohne und mit Sauerstoffeinsatz im Vergleich

Menge Abfallschwefelsäure [%] 100 152
spezfischer Energieverbauch [kcal/kg SA] 2421 1724
gesamter Luftstrom [m3/h] 3500 3500
gesamter Sauerstoffstrom [m3/h] 0 327
spezifischer Sauerstoffverbrauch [m3/t SA] 0 252
Äquivalente Sauerstoffkonzentration [%Vol] 21 27,8

 

Der Einsatz von  Sauerstoff ermöglicht eine signifikante Produktionssteigerung und reduziert somit den spezifischen Energieverbrauch pro kg Schwefelsäure.