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Diana Buss

Corporate Communications

Senior Vice President Communications

+49 2151 7811-251

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diana.buss@messergroup.com

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Das Jahr 2017

Der Begriff Werte kann und will auf unterschiedliche Weise verstanden werden. Für Messer hat er zwei zentrale Bedeutungen.

Da ist zum einen der wirtschaftliche Wert – das, was sich in Zahlen und Bilanzen fassen lässt. Bezogen auf das Geschäftsjahr 2017 ist es Messer in vollem Umfang gelungen, Werte zu schaffen: Unsere wichtigsten Kennzahlen liegen über denen des Vorjahres – und auch deutlich über unseren eigenen Erwartungen.

Zum zweiten bestimmen Werte unser unternehmerisches Handeln. Schon 2005 haben wir als Bestandteil unseres Leitbildes noch immer gültige Werte formuliert. Heute können wir sagen, dass sie auch tatsächlich im Alltag gelebt werden. Genau darauf kommt es an.

Beides – nachhaltiges Wachstum und werteorientiertes Handeln – miteinander zu verbinden, ist durchaus eine Kunst. Auch diesen Aspekt greift der vorliegende Bericht auf: Handgezeichnete Grafiken eröffnen die verschiedenen Themenbereiche und stellen auf ihre Art ebenfalls einen Wert dar.

Nachhaltigkeitsbericht und Konzernlagebericht der Messer Group GmbH 2017
PDF (4,6MB)
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Das Jahr 2016

Für die Messer Group blieb das wirtschaftliche Umfeld 2016 nahezu unverändert. Das globale Wirtschaftswachstum (3,1 Prozent) bewegte sich im Rahmen des Vorjahres. Hinter den Erwartungen blieben vor allem die Industriestaaten zurück, die im Vergleich zum Vorjahr (2,1 Prozent) ein niedrigeres Wirtschaftswachstum vermeldeten (1,7 Prozent). Die hohe Staatsverschuldung, hohe Arbeitslosigkeit und eine geringes Produktivitätswachstum belasteten die Volkswirtschaft mancher Industrienation.

Besser fiel die Jahresbilanz der Schwell- und Entwicklungsländer aus, die - bei unverändert großen regionalen Differenzen – ein Wachstum von 4,1 Prozent erzielten. Die Staaten in Mittel- und Südamerika kamen ökonomisch weiterhin nicht auf die Beine, in Mittel- und Osteuropa blieb die wirtschaftliche Situation schwierig. Bemerkenswerte Zuwachsraten verzeichneten dagegen Indien (6,8 Prozent), das von niedrigen Energiepreise und wachsenden Reallöhnen profitierte, und die asiatischen Staaten (durchschnittliches Wachstum 6,4 Prozent). In der VR China setzten sich wichtige Trends fort: die staatliche Wirtschaftspolitik stimulierte bevorzugt die Binnennachfrage und den Dienstleistungssektor. Das Wirtschaftswachstum (6,7 Prozent) blieb auf einem stabilen, immer noch hohen Niveau.

Günstige Finanzierungskonditionen und ein schwacher Euro verhalfen dem Euroraum zu einem verhaltenen Zuwachs der Wirtschaftsleistung (1,7 Prozent). Die Rezession war zwar überwunden, gleichwohl verhinderten in zu vielen Staaten die erhebliche öffentliche und private Verschuldung, geringe Investitionen und politische Unsicherheiten – etwa über den Ausgang von mehreren Wahlen und die Folgen des „Brexit“ – eine höheres Wachstum.

Die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik bringt das Kieler Institut für Weltwirtschaft kurz und bündig auf den Punkt: „Die deutsche Konjunktur bleibt in einem unruhigen internationalen Umfeld auf Expansionskurs“. Nach einer kurzen Sommerflaute füllten sich die Auftragsbücher in der Industrie wieder deutlich. Zu den Gewinnern zählten besonders Unternehmen, die Vorleistungs- und Investitionsgüter anboten. Die Auslastung im verarbeitenden Gewerbe lag etwas über dem Durchschnitt. Einen kräftigen Boom erlebte vor allem die Bauwirtschaft (namentlich der Wohnungsbau). Darüber hinaus stützte abermals der hohe private Konsum die bundesdeutsche Wirtschaft, die ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,9 Prozent erreichte.

Nachhaltigkeits- und Konzernlagebericht der Messer Group GmbH 2016
PDF (5,5MB)

Das Jahr 2015

Die Weltwirtschaft kam 2015 nicht richtig in Fahrt und expandierte allenfalls moderat. Das Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts betrug drei Prozent – so niedrig fiel das Wachstum seit dem Krisenjahr 2009 nicht mehr aus. Unter den Industriestaaten wies die USA noch ein spürbares Wachstum auf (rund 2,9 Prozent), während der Konjunktur in Japan die nachhaltige Dynamik fehlte (+1,1 Prozent). In den Schwellenländern verlief die ökonomische Entwicklung gleichfalls verhalten. In Lateinamerika, in Brasilien und Russland verschärfte sich die Rezession. In der für Messer besonders wichtigen VR China verlangsamte sich das lange Zeit stürmische Wachstum.

Das „Reich der Mitte“ hatte mit Überkapazitäten in der (Schwer-)Industrie, zahlreichen hoch verschuldeten Unternehmen und einer schwachen Binnenkonjunktur zu kämpfen. Mit 5,9 Prozent wuchs die Industrieproduktion so langsam wie seit der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht mehr. Dafür legte der Dienstleistungssektor mit 8,3 Prozent ordentlich zu. Alles in allem erreichte das chinesische BIP ein Wachstum von 6,9 Prozent, ein im internationalen Vergleich immer noch hoher Wert, der überdies den Erwartungen der politischen Führung entsprach. Die Wirtschaftspolitik hatte sich einem Transformationsprozess verschrieben, der gezielt Dienstleistungsbranchen förderte und perspektivisch weniger auf ein spektakuläres, sondern eher auf ein kontinuierlich stabiles, nachhaltiges Wachstum setzte.

„Moderat“ war für Konjunkturexperten auch eine treffende Charakterisierung für die wirtschaftliche Entwicklung des Euroraums. Niedrige Zinsen und Ölpreise sowie der relativ geringe Außenwert des Euro sorgten hier für ein Wachstum von 1,5 Prozent. Erfreulich verlief die Konjunktur etwa in  Spanien und Irland, die sich wirtschaftlich mit großen Schritten erholten. Dagegen fehlte der französischen Wirtschaft der Schwung, die Wirtschaftsleistung Italiens entwickelte sich nicht mit dem erhofften Tempo, die Volkswirtschaften Griechenlands, Kroatiens und Lettlands waren in einem labilen Zustand.

In der Bundesrepublik verlief die Konjunktur unter dem Strich günstig. Das BIP nahm preisbereinigt um 1,8 Prozent zu. Als wichtigster Pfeiler des Aufschwungs erwies sich der private Konsum, der von einer günstigen Arbeitsmarktentwicklung, hohen Beschäftigungszuwächsen sowie steigenden Löhnen befeuert wurde. Zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum trugen außerdem die Bauwirtschaft, ein lebhafter Aufschwung von Dienstleistungen und ein reger Außenhandel bei.

Nachhaltigkeitsbericht und Konzernlagebericht der Messer Group GmbH 2015
PDF (6MB)

Das Jahr 2014

Weder Himmel hoch jauchzend, noch zu Tode betrübt - auch wenn sich manche Hoffnungen auf eine überdurchschnittliche dynamische Entwicklung der globalen Konjunktur nicht erfüllten, blieb die Weltwirtschaft doch immerhin leicht im Aufwind. Das reale weltweite Bruttoinlandprodukts nahm um 3,4 Prozent zu. Unter den Industrieländern, die auf ein durchschnittliches Wachstum von 1,4 Prozent kamen (2013: +1,3 Prozent), ragte die USA mit 2,4 Prozent heraus. Bemerkenswerte Zuwachsraten des Bruttosozialprodukts vermeldeten Indien (+7,2 Prozent) und afrikanische Staaten in der Subsahara (+5,5 Prozent).

Von besonderem Interesse blieb für Messer die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft, die sich mit einem Wachstum von 7,4 Prozent etwas verhaltener entwickelte als erwartet. Dennoch gehörte China dank zahlreicher staatlicher Projekte zum Ausbau der Infrastruktur und einer hohen privaten Nachfrage im Inland zu den Stützen der Weltwirtschaft.

Den krisengeschüttelten Volkswirtschaften der Eurozone gelang es, die Talsohle der vergangenen beiden Jahre langsam hinter sich zu lassen. Der niedrige Preis für Erdöl, Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank und ein in Relation zum US-Dollar niedriger Kurs des Euro sorgten für ein Wachstum von 0,9 Prozent. Überdurchschnittlich gut entwickelte sich die Wirtschaft der Bundesrepublik (+1,6 Prozent), die auch von einer starken Binnennachfrage profitierte. Unterschiedlich verlief die Entwicklung der Schlüsselbranchen. Die Elektrotechnik (+12,7 Prozent) und der Kraftfahrzeugbau (+10,5 Prozent) florierten, während etwa die Chemieindustrie (-1,1 Prozent) erheblich unter den rückläufigen Exportziffern nach Russland zu leiden hatte.

In einem insgesamt disparaten weltwirtschaftlichen Umfeld legte die Messer Group im Umsatz – entgegen den eigenen Erwartungen – lediglich um zwei Prozent auf rund 1,05 Mrd. Euro, erhöhte allerdings das EBITDA um vier Prozent auf 241 Mio. Euro.

Jahresbericht 2014
PDF (2,3MB)

Das Jahr 2013

Das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts fiel mit 3,0 Prozent auch im Jahr 2013 eher moderat aus und blieb hinter dem Vorjahreswert zurück. Ein wichtigen Beitrag zum leichten Aufschwung der Weltwirtschaft leisteten erneut die Schwellen- und Entwicklungsländer (5,1 Prozent reales Wachstum). Allerdings erreichten Führungsregionen im asiatischen Raum nicht mehr die beeindruckenden Wachstumszahlen der Vergangenheit. So fiel in der VR China das Wirtschaftswachstum mit (immer noch stattlichen) 7,7 Prozent so niedrig aus, wie seit 1999 nicht mehr.

Schwierig blieb die wirtschaftliche Situation weltweit in den Industrieländern. Im Euroraum bestimmte unverändert die Finanz- und Haushaltskrise das Bild. Die Verschuldung nahezu aller Staaten blieb hoch, öffentliche und private Haushalte hielten sich mit Investitionen zurück. Die Folge: die Wirtschaftsleistung in der Eurozone ging um 0,5 Prozent zurück.

Die Rezession der Eurostaaten traf auch die deutsche Wirtschaft. Ihre Schlüsselbranchen hielten sich allenfalls mehr schlecht als recht über Wasser. Der Gesamtumsatz der Elektroindustrie ging um 2,1 Prozent zurück, im Maschinenbau sank die reale Produktion um 1,5 Prozent. Leichte Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahr erwirtschafteten die chemisch-pharmazeutische Industrie (+2,0 Prozent) und die Automobilindustrie (+1,3 Prozent). Unter dem Strich kam die deutsche Wirtschaft bei einer bescheidenen Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (+0,5 Prozent) mit den sprichwörtlichen „blauen Auge“ davon.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Entwicklung, das leicht rückläufige Wachstum in einigen Schwellenländern Asiens, die Eurokrise und die eher schwache Entwicklung der europäischen Volkswirtschaften gingen auch an der Messer Group nicht spurlos vorbei. Der Umsatz ging um 5,7 Prozent auf rund 1,03 Mrd. Euro zurück, der operative Gewinn (231 Mio. Euro) verringerte sich ebenfalls leicht, übertraf aber die eigenen Erwartungen zum Jahresbeginn.

Jahresbericht 2013
PDF (2,8MB)

Das Jahr 2012

Die weltwirtschaftliche Entwicklung unterlag im Jahresverlauf starken Schwankungen, die das globale Bruttoinlandsprodukt (+3,2 Prozent) unter den Vorjahreswert drückten. Seit dem zweiten Quartal trübte sich die Konjunktur in zahlreichen Regionen ein. Als „Sorgenkind“ erwies sich vor allem der Euroraum. Die Schuldenkrise verschärfte sich, Haushaltskürzungen und ein wenig günstiges Investitionsklima belasteten zahlreiche europäische Volkswirtschaften. Gegenüber 2011 ging das Bruttoinlandsprodukt der 17 Staaten der Eurozone um 0,6 Prozent zurück. Die schwache europäische Konjunktur wirkte auf die gesamte Weltwirtschaft zurück. Die geringe Nachfrage aus Europa belastete u.a. die ökonomische Entwicklung in China und Japan.

Obwohl die Industrie in der Bundesrepublik ebenfalls mit den Folgen der wirtschaftlichen Flaute zu kämpfen hatte, präsentierte sich die deutsche Wirtschaft alles in allem stabil. Der Jahreswirtschaftsbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sah die deutsche Wirtschaft in einer robusten Situation, die im letzten Quartal spürbar an Schwung verloren: „Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ist hoch, das deutsche Wirtschaftswachstum ist trotz zunehmender Belastungen und Risiken aus dem In- und Ausland robust. Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Auch im Jahr 2012 verzeichnete Deutschland – anders als die Eurozone insgesamt – ein beachtliches Wachstum in Höhe von 0,7 Prozent. Im Jahresverlauf ließ die konjunkturelle Dynamik jedoch kontinuierlich nach.“ Als „zentrale Ursachen für den schwachen Jahresausklang“ machte das Gutachten „neben einer merklichen Abkühlung der Weltwirtschaft vor allem die mit der hohen Verschuldung in den Industriestaaten einhergehende Verunsicherung der Marktteilnehmer“ aus, „die schon seit Beginn des Jahres die Investitionsbereitschaft der deutschen Wirtschaft massiv beeinträchtigt“ habe.

Die Messer Group entwickelte sich gerade in Deutschland mit einem Umsatzplus von 14 Prozent überdurchschnittlich gut. Hinzu kamen anhaltend gute Wachstumsraten in China, Vietnam, Peru und der Türkei, die es der Unternehmensgruppe ermöglichten, ihren Gesamtumsatz gegenüber 2011 um gut 60 Mio. zu erhöhen.

Jahresbericht 2012
PDF (3,1MB)

Das Jahr 2011

Nachdem sich die Weltwirtschaft in zahlreichen Ländergruppen im ersten Halbjahr noch in guter Verfassung präsentierte, ging die Wachstumsdynamik anschließend in fast allen Wirtschaftsregionen verloren. Die ökonomischen Akteure hatten überall wieder stärker die Risiken für die Weltwirtschaft in Rechnung zu stellen Da sich die Staatsschuldenkrise in den USA und im Euroraum verschärfte und sowohl Investoren als auch Konsumenten gleichermaßen verunsichert waren, fiel das Wachstum des weltweiten reale Bruttoinlandsprodukt mit 3,9 Prozent niedriger aus als von vielen Experten prognostiziert. Unter den Schwellen- und Entwicklungsländern (+6,2 Prozent Wachstum der Wirtschaftsleistung) zählten weiterhin die Staaten südlich der Sahara, Indien und auch China zu den Boomregionen. Allerdings verlor die chinesische Konjunktur gegenüber den Vorjahren allmählich an Dynamik. Industrieproduktion und Exporte sanken. Deutlich bescheidener fiel die ökonomische Entwicklung in den Industriestaaten aus, die mit einem Zuwachs von 1,6 Prozent hinter dem Vorjahr zurückblieben (+3,2 Prozent).

Im Euroraum dämpfte die strikte Sparpolitik in hoch verschuldeten Staaten wie Griechenland, Portugal und Spanien die Konjunktur. Das Wirtschaftswachstum im Jahr der Konsolidierung 2010 (+1,9 Prozent) wurde nicht mehr erreicht (+1,5 Prozent). Innerhalb der Eurozone blieb die Bundesrepublik die Lokomotive der Konjunktur. Die deutsche Volkswirtschaft erholte sich gerade in den ersten beiden Quartalen weiter von den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09, wurde von einer hohen Export- und einer stabilen Binnennachfrage getragen und kam am Jahresende auf ein Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 3,0 Prozent. Zum Umsatzplus der deutschen Industrie von 10,9 Prozent trugen alle Branchen bei. Herausragende Zuwächse standen im Maschinenbau (+15,0 Prozent), der Metallerzeugung (+14,7 Prozent) und im Kraftfahrzeugbau (+10,8 Prozent) zu Buche.

Im Geschäftsjahr 2011 war auch bei der Messer Group nicht mehr viel von einer Krise zu spüren. Ausgezeichnete Geschäfte in Deutschland, in Frankreich, in der Schweiz sowie besonders in Südosteuropa und China trieben den Gesamtumsatz der Messer Group erstmals über die Marke von einer Milliarde Euro (das EBITDA betrug 241 Mio. Euro).

Jahresbericht 2011
PDF (3,1MB)

Das Jahr 2010

Unverhofft kommt oft. Die Weltwirtschaft erholte sich viel schneller als erwartet vom globalen Schock der Jahre 2008/09. Weltproduktion (+ 4,9 Prozent) und Welthandel (+ 12,3 Prozent) legten spürbar zu und erreichten bereits Werte, die vor den schweren Einbrüchen seit Herbst 2008 erreicht worden waren. Dabei fielen die Wachstumsraten und der Beitrag der unterschiedlichen Ländergruppen zur wirtschaftlichen Erholung unterschiedlich aus. Neben einer expansiven Geld- und Fiskalpolitik in zahlreichen Staaten war es die hohe Nachfrage in den Schwellenländern, die mit einem durchschnittlichen Zuwachs von 7,6 Prozent des Bruttosozialprodukts erheblich zum weltweiten Konjunkturaufschwung beitrugen (das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich im weltweiten Mittel um 5,3 Prozent). Auf Kurs blieben besonders die südamerikanischen und südostasiatischen Schwellenländer. Das Flagschiff in Asien blieb die VR China (+10,3 Prozent), die u.a. mit umfangreichen staatlichen Infrastrukturprogrammen die Wirtschaft befeuerte.

Wesentlich schwächer verlief der Aufschwung in den Industrieländern. In der Europäischen Union ließen die Verunsicherung im Bankensektor und auf den Finanzmärkten, die gestiegene öffentliche Verschuldung und hohe Arbeitslosenquoten nur einen Wachstum von 1,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu. Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Volkswirtschaften wurde die Bundesrepublik von den Folgen der weltweiten Rezession weit weniger eingeholt (+4,1 Prozent Wirtschaftswachstum). Der weltwirtschaftliche Aufschwung und die wachsende Nachfrage im Ausland nach Investitionsgütern kamen besonders auch der deutschen Wirtschaft zu Gute, wie der Jahreswirtschaftsbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie herausstellt: „Im vergangenen Jahr ist die deutsche Wirtschaft so stark gewachsen wie noch nie seit der Wiedervereinigung. […] Der Impuls aus der Außenwirtschaft ist längst auf die Investitionen und den Konsum übergesprungen. Die Binnennachfrage wird immer stärker zur Triebfeder des Wachstums. Der Aufschwung steht damit auf einem festen Fundament und trägt sich selbst.“ Ausgesprochen bemerkenswert verlief namentlich auch die wirtschaftliche Entwicklung der Messer Group, die ihr Betriebsergebnis, das EBITDA, das Ergebnis nach Steuern und die Rentabilität ihrer Investitionen erhöhte.

Jahresbericht 2010
PDF (4,9MB)