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Sauerstofftherapie

Sauerstofftherapie

Sauerstoff-&-Beatmung-2Sauerstoff wird dann benötigt, wenn der Organismus eine diesbezügliche Unterversorgung erfährt. Diese kann sich akut in einer Norfallsituation oder auf  lange Sicht in einem Krankheitsbild begründen.

In der Notfallversorgung kommt Sauerstoff bei schwerwiegenden Verletzungen, die einen lebensbedrohlichen Mangel an Sauerstoff bewirken, oder Vergiftungen mit Rauchgasen (zum Beispiel durch Kohlenstoffmonoxid) zum Einsatz.

Eine Behandlung mit Sauerstoff über einen längeren Zeitraum, auch als Sauerstofflangzeittherapie zu verstehen, begründet sich durch Erkrankungen, die einen chronischen Mangel an Blutsauerstoff bewirken (Hypoxämie). Erkrankungen wie COPD, Lungenemphysem, Lungenfibrose, Mukovizidose,  Herzinsuffiziens, Asthma, Bronchialkarzinom, Pneumonie (Lungenentzündung), Tuberkulose oder Schlafapnoe führen im Krankheitsverlauf zu einem Sauerstoffdefizit. Ein Mangel an Sauerstoff schränkt die Leistungsfähigket des Erkrankten schwer ein, Schwäche, Atemnot und Mobilitätsverlust treten ein. Eine gravierende Folge ist zudem der sich mit fortschreitendem Mangel einstellende Lungenhochdruck, der wiederum seine Auswirkung auf den Organismus des Erkrankten hat.

Die Verabreichung von Sauerstoff kann über drei Bereitstellungsformen erfolgen; die Versorgung über den Konzentrator, die Druckgasflache und den Flüssigtank mit mobiler Einheit. Die für den Erkrankten am besten geeignete Versorgungsvariante richtet sich nach der Menge des Bedarfes und der Mobilität. Durch die richtig gewählte Form der Sauerstofftherapie ist es möglich die Leistungsfähigkeit des Patienten deutlich zu erhöhen und die Mobilität nach Möglichkeit zu wahren, demnach auch die Lebensqualität zu verbessern.

 

 

 

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