
|
Anwendung: |
Know-how von Messer: |
Vorteile: |
|
Feinzerkleinerung von thermoplastischen Kunststoffen |
Cryogen®-Kaltmahlverfahren mit flüssigem Stickstoff, Mahlen und Sichten in einem Arbeitsgang (Cryoclass®-Verfahren) |
Wesentlich höhere Mahlleistung, kein Verschmieren der Mahlorgane, keine Staubexplosionen und Brände, höhere Feinheiten |
|
Entgummieren von Gummi/Metall-Verbindungen |
Verspröden der Gummiauflage, danach mechanische Trennung |
Wiederverwertung der Metallteile möglich, umweltfreundliches Verfahren |
|
Entgraten von Gummiformteilen |
Verspröden der Grate mit flüssigem Stickstoff, nachfolgende Entgratung durch Wälzen und Strahlen |
Entgratung wird mechanisierbar, keine Handarbeit mehr nötig |
|
Lackieren und Vergüten von Kunststoff-Oberflächen |
Behandlung der Oberflächen mit Fluor |
Bessere Benetzbarkeit der Oberflächen, geringere Permeation von Dämpfen aus Kraftstofftanks |
|
Ausbessern von kleinen Lackschäden auf Kunststoffteilen |
Auspolieren der ausgebesserten Lackstelle mit CO2-gekühlter Polierscheibe (Cryostyl®-Verfahren) |
Kein Erweichen und Verschmieren des Lacks während des Poliervorgangs, weniger Ausschuss, dadurch Kosteneinsparung |
|
Aushärten von Farben, Lacken und Klebstoffen |
Strahlungshärten mit Elektronen- oder UV-Strahlen in einer Stickstoff-Atmosphäre |
Energie- und Chemikalieneinsparung, höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten, geringe Lösemittel-Emission, geringere Ozonbildung |
|
Herstellen von Pulverlacken |
Ausfallen von kleinen Partikeln aus übersättigten Lösungen mit überkritischem CO2 |
Sehr feine, homogene Partikel |
|
Entlacken |
Verspröden der Lackrückstände mit flüssigem Stickstoff, danach mechanische Entfernung alternativ: Strahlen mit CO2-Pellets |
Umweltfreundliches Verfahren ohne Lösemittel, ohne Rauchemission, keine Belastung durch Strahlmittel |
|
Herstellen von Polyurethan-Schaumstoffen |
Schäumen mit CO2 unter hohem Druck |
Hohe Schaumstoff-Qualität, Ersatz von hochgradig klimaschädlichen bzw. brennbaren Treibgasen |
|
Herstellen von Spritzguss-Teilen (Gas-Innendruck-Verfahren) |
Schaffen von kontrollierten Hohlräumen in der noch weichen Schmelze durch Hochdruckstickstoff |
Keine Einfallstellen durch Schwinden des Kunststoffs beim Erkalten, Material- und Gewichtsersparnis |
|
Extrusionsblasen von Kunststoff-Hohlkörpern |
Innenkühlung mit Stickstoff oder Kohlendioxid während des Blasvorgangs |
Kurze Abkühlzeiten, höhere Produktionsgeschwindigkeit |
|
Kühlen von Reaktionsharzen |
Reaktionsstopp durch Abkühlen des Harzes in Stickstoff-flüssig |
Kürzere Kühlzeit im Vergleich zur Wasserkühlung, bessere Qualität |