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Krefeld, 14.03.2008

Kochen mit Stickstoff - heiß-kalte Gaumenfreuden

Österreich: Blini mit Belugakaviar vom Stickstoff-Grill, Himbeerbaiser aus dem Stickstoff und dazu eine Bloody Mary Nitro – was sich anhört wie das Festtagsmenü der Astronauten auf der internationalen Raumstation ISS, ist der neueste Schrei unter den Anhängern der Molekularküche: Kochen mit Stickstoff. An die Grenzen der traditionellen Kochkunst stoßend, verbinden die neuen Zaubermeister der Molekularküche Know-how, Erfahrung, Chemie, Physik und Wissenschaft. So führt der Technologietransfer zwischen Kochkunst und Biotechnologie, gepaart mit der Kreativität der Herdkünstler, zu einer Steigerung von Geschmack und Genuss, die in einer Explosion der Sinne endet. Mit nur wenigen Zutaten zaubern sie eine Vielfalt an verblüffenden Effekten – der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: eine Außenseite mit minus 70 Grad Celsius, kalt und gefroren, innen eine warme Füllung mit bis zu plus 20 Grad Celsius. Diese Gegensätze sind möglich in nur einem Gericht und bringen wahrlich ein spektakuläres, nachhaltiges Geschmackserlebnis. Gezaubert in diesem Sinne wurde auch auf der Gastronomiemesse „Alles für den Gast“ in Salzburg. Messer und österreichische Starköche bereiteten mit flüssigem Stickstoff kulinarische Köstlichkeiten für das staunende Publikum.
Heiß-kalte Gaumenfreuden
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