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Krefeld, 25.10.2002

Moody’s verbessert das Rating für Hochzinsanleihe von Messer auf B1 und erkennt damit strikte Finanzstrategie an

Moody’s hat das Rating für die Hochzinsanleihe (senior notes rating) von Messer Griesheim von B2 auf B1 und für die Bankschulden (senior implied rating) von Ba3 auf Ba2 verbessert. „Jetzt hat uns nach Standard & Poors auch Moody’s auf diesem höheren Niveau eingestuft“, erklärt Winfrid Schmidt, verantwortlich für Corporate Treasury bei Messer. Anlass für das erste Rating im Mai 2001 war die Emission des High Yield Bond von Messer über 550 Millionen €. Diese Aufstockung ist eine Anerkennung für die erhebliche Reduzierung der Verschuldung durch den Verkauf internationaler Aktivitäten und durch ein umfassendes Kostensparprogramm. Von den bis Ende 2003 erwarteten Erlösen von 400 Millionen € aus diesen Verkäufen hat Messer bis Mitte 2002 bereits über 320 Millionen € erzielt, was die Nettoverschuldung von 1,56 auf 1,27 Milliarden € innerhalb nur eines Jahres reduziert.

Laut Moody’s ist Messer mit all seinen Kostensparmaßnahmen im Plan, wobei auch die Margen aus dem operativen Geschäft gesteigert wurden. Der Rating-Ausblick wird als neutral eingestuft. Dass sich auch die Profitabilität verbessert hat, zeigt die zum Ende Juni 2002 innerhalb eines Jahres von 23 auf 26 % erhöhte EBITDA-Marge.

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